Konzerterlebnis Köln – Erster Besuch des Kurses WP9 in der Philharmonie

Link zum Video Konzertpatenschaft des WDR. Mit freundlicher Genehmigung des WDR

Als erster Hauptfachkurs Musik Klasse 9 wurden wir auf die Aufführung des Projekts „Tango mal anders“ in der Philharmonie vorbereitet, indem wir ein Streichquartett des WDR-Sinfonieorchesters bei uns im Musikraum zu Besuch hatten. Es waren Musikerinnen mit zwei Geigen, einer Bratsche und einem Cello dabei.

Zunächst einmal war es sehr aufregend, als die Musiker sich vorbereitet haben, indem sie ihre Instrumente eingestimmt haben. Um uns mit Piazzollas Musik vertraut zu machen, spielten sie Stücke von ihm. Es war sehr schön und ich war fasziniert und habe mich sehr auf die Philharmonie gefreut.

Es kam mir so vor, als würden die Musiker einen gewissen Zauber ausbreiten. Zum Einen fand‘ ich es schön und spannend der musikalischen Darbietung zu folgen, weil es sehr beeindruckend war die Instrumente live und in Farbe zu sehen -, zum Anderen, als wir aufgefordert wurden unsere Augen für einen kurzen Moment zu schließen, weil man noch intensiver die Instrumente hören konnte und sich vielleicht eine Szene dazu ausdenken konnte. Die Instrumente so nah zu erleben, war super schön. Man konnte genau die Bewegungen beobachten und die Art wie sie spielen. Man hat den Musikerinnen angemerkt, wie sehr sie sich in die Musik einfühlten und sich nur darauf konzentrierten.

Dann war es endlich so weit: in der darauf folgenden Woche stand der Besuch der Kölner Philharmonie an. Bereits im Foyer der Philharmonie angekommen, war von dem Ambiente sichtlich bewegt, weil der Empfang sehr nett und höflich war. Schließlich wurden Taschen und Jacken an der Garderobe abgegeben und die Aufführung konnte starten, nachdem alle Besucher ihre Plätze eingenommen haben. Während die „Four Seasons Of Buenos Aires“ von Astor Piazzolla von den Streichern des WDR-Sinfonieorchesters gespielt wurden, konnte man sich meiner Meinung nach in die Gefühle der Menschen in den verschiedenen Jahreszeiten hineinversetzen. Ich war sehr fasziniert von all den Musikern und den Instrumenten. Die ganze Show vollendet hat ein berühmtes Tango Tanzpaar, das eine erstklassige Tanzdarbietung gegeben hat. Mein persönliches Highlight war das Solo der Geigensolistin.

Im zweiten Teil erlebten wir eine Filmmusik von einem Maya-Film von Silvestre Revueltas. Hier war besonders beeindruckend, wie viele Musiker gemeinsam auf der Bühne Musik machen können. Es waren bestimmt über 100 Personen inklusive dreizehn Schlagzeugern. Am meisten hat mir die Muschel gefallen. Sie gab sehr schöne, laute Töne von sich. Es klang wie ein Elefant, nur besser.

Insgesamt war es ein tolles Erlebnis, jedoch gibt es einige Unterschiede zwischen den Musikern im Musikraum und den Musikern in der Philharmonie. Abgesehen von der Atmosphäre in der Philharmonie, die faszinierend war, war es im Musikraum sehr packend und mitreißend. Der Vorteil im Musikraum war, dass man den Musikern direkt Fragen stellen konnte, was in der Philharmonie eher nicht so der Fall war, da dort viele Besucher waren und es sich auch nicht gehört.

Wenn man vor hat in die Philharmonie zu gehen, sollte man sich darauf einstellen, dass es möglicherweise immer mal wieder Besucher gibt, die während der Vorführung reden und man sollte sich ebenfalls darauf einstellen, dass man mehr als 30 Sekunden klatschen sollte.

Zusammenfassend war der erste und hoffentlich nicht letzte Besuch der Philharmonie sehr, sehr spannend und ein Erlebnis, das unvergesslich ist.

Mir hat alles sehr gefallen und ich freue mich auf weitere Besuche in der Philharmonie.

Amber und Sila, Musikkurs 9

 

Nachtrag: Der WDR hat unsere Konzertvorbereitung und den Besuch begleitet. Hier findet ihr das Ergebnis.

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