Die 9B im DLR

Unser Besuch im DLR (Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt)

Herr Bräucker hat uns als Klasse begrüßt und die Sicherheitsmaßnahmen erklärt. Die wären: keine Fotos im freien Gelände des DLR (Ausnahme im School_Lab Bereich), in der Gruppe bleiben, unbekannte Chemikalien nicht anfassen, also ähnliche Regeln wie im Chemieunterricht in der Schule und auch über die Gefahren von Stickstoff inforierte er uns. Er hat auch was über die ISS (International Space Station) erzählt: welche Länder vertreten sind, Anzahl der Astronauten (von den griechischen Wort astron, „Stern“ und -naut) und Kosmonaut (von den griechischen Wort kosmos, „Weltraum“ und -naut wird in Russland verwendet), Ernährung und sportliche Aktivitäten der Raumfahrer, Filme gezeigt und diese drei Internetseite (http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-7377/12421_read-30013/), (https://spotthestation.nasa.gov/sightings/#.U48Wq-vwCUk) und (http://www.isstracker.com/) gezeigt. Auf der ersten Website findet man einen Livestream vom ISS wo man die Erde vom ISS aus sehen kann, auf der zweiten Website kann man erkennen wann die ISS welche Stadt überfliegt und auf der dritten Website findet man eine Karte über welchem Kontinent sich die ISS befindet.

Hr. Bräucker hat uns gezeigt was passiert wenn man Gegenstände in flüssigen Stickstoff hineingibt. Die Gegenstände z.B Blumen froren ein und konnten so leicht zerbrechen wie Glas. Im Anschluss wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe absolvierte 3 Experimente. Nach jedem Experiment war eine kurze Pause und einmal eine große Pause.

Meine Gruppe hatte die Themen: Infrarot, Mission to Mars und Schwerelosigkeit. Der Mitarbeiter hat uns erklärt, dass Infrarot (aus dem lateinischen Wort infra „unterhalb“ und -rot ) eine von Menschen unsichtbare Wärmestrahlung ist und sie mit bestimmten Kameras sichtbar wird und das auch in der Medizin und Technik benutzt wird. Der deutsch-britischen Astronom, Techniker und Musiker Friedrich Wilhelm Herschel hatte Infrarot entdeckt indem er ein Prisma durch Sonnenlicht fallen ließ. Er maß die sichtbaren Spektralfarben rot, orange, gelb, grün, blau und violett mit einen Thermometer und bemerkte jenseits der roten Farbe, dass das Thermometer die höchste Temperatur anzeigt. Herschel schloss daraus, das auch nicht sichtbare Wärmestrahlen existieren. Wir haben einige Fotos mit der IR-Kamera geschossen und jeweils 3 Schüler sind in einen dunklen Raum mit einer integrierten IR-Kamera gegangen und der Rest der Gruppe hat von draußen auf den Projektor die drei Schülern gesehen obwohl es in den Raum dunkel war.

Das zweite Experiment war Mission to Mars. Wir mussten einen aus Lego gebauten Rover in der selbstgebauten Landschaft, die abgedeckt war lenken und mussten nur durch die Kamera des Rovers eine Skizze der Landschaft zeichnen. Es war schwerer als Gedacht mit der Skizze. Der Mitarbeiter hat auch über die zwei inzwischen abgeschalteten baugleichen Mars-Rover Spirit und Opportunity und den aktiven Rover Curiosity gesprochen und warum kein Mensch auf den Mars landet. Einer der Gründe ist die lange Flugdauer bis zum Mars, dadurch werden die Menschen körperlich und physisch stark beansprucht. Um einen echten Mars-Rover von der Erde aus zu steuern brauchte es lange damit der Signal an den Rover ankommt, also kann der Rover selbstständig Proben sammeln und zu analysieren.

Die anderen Mitarbeitern begleiten uns in das Kontrollzentrum zum Überwachen von deutschen Astronauten im ISS und verschiedenen Aufgaben. Zurzeit befinden sich die Mitarbeiter im Büro, weil die Astronauten schlafen oder sie benötigen keine Hilfe.

Das dritte Experiment war Schwerelosigkeit. Der Mitarbeiter zeigte uns wie eine Kerze in Schwerelosigkeit brennt indem er eine brennende Kerze in die Fallkapsel mit eingebauter Kamera am kleinen Fallturm befestigt hat. Natürlich war es viel zu schnell um die Kerze während des Falls zu beobachten also hatte der Mitarbeiter das aufgenommene Video am Computer auf Zeitlupe umgeschaltet. Man kann erkennen das die Flamme kleiner wird und rundlich ist. Am Ende mussten wir einen Fragebogen ausfüllen und jeder soll ein Feedback zu den ganzen Tag abgeben.

Ich finde es hat mich nicht interessiert, aber ich fand es spannend etwas Neues zu lernen.

 

von Kevin (9B)

Comments are closed.