6B: Klassenfahrt nach Idar-Oberstein (Sept. 2013)

Meine Klassenfahrt nach Idar-Oberstein
6b6c_Klassenfahrt_Zie 012
Am Montag Morgen trafen wir uns um 9:00 Uhr am Brücker Sportpark, mit der Klasse 6B und 6C. Begleitet haben uns die Frau B. Eichel, Herr Herde, Frau Jantzon und Herr Ziebolz. Bevor wir in den Bus durften, wurde der Bus von der Polizei unter die Lupe genommen. Alles ok. Die Fahrt in die Herberge in Idar-Oberstein dauerte 2,5 Stunden. Wir sangen Lieder im Bus.

Als wir in der Jugendherberge ankamen gab es Mittagessen und danach sind wir auf die Zimmer. Das Überziehen der Betten war sehr schwierig, aber nicht für uns 🙂 .

Im Anschluss haben wir die Felsenkirche besichtigt. Es waren gefühlte 10 000 Treppen bis dahin. Der Fels hatte die Kirche umhüllt. Ein paar Treppen weiter war eine kleine Burg wo Can, Tim R und ich einen kleinen Mount Everest bestiegen haben.

Dann ging es Berg ab und wir liefen ins Dorf. Dort durften wir alleine in Gruppen shoppen und Eis essen gehen. Wir trafen uns dann am Brunnen wieder. Der Tag endete schnell, ein Highlight nach dem anderen.

Am zweiten Tag (Dienstag) waren wir wandern, bis zu einer Edelsteinmiene, wo der Führer uns die einzelnen Begriffe erklärte: die Mandel (Edelsteinkern), die Druse (Edelstein mit Loch). Nach dem gemeinsamen Picknick wanderten wir zurück zur Jugendherberge. Dort konnten wir mit Herrn Dreher Mineralien schleifen. Jeder hat einen Stein bekommen. Herr D. hat ihn aufgeschnitten und jeder von uns musste seinen selber schleifen und polieren. Man konnte Bergkristalle und Amethysten darin sehen. Das war interessant und hat mir Spaß gemacht.

Am Abend durften wir eine Party machen. Wir haben Spiele gespielt, z.B. WWOP. Dann war Ende und jeder musste in sein Zimmer und Zimmerlautstärke war angesagt. Wir haben noch lange geredet.

Am Mittwoch hatten wir Geocaching auf dem Programm, wo wir einen Schatz suchen mussten im Wald mit Navigationsgeräten in 4er Gruppen. Frau Eichel konnte nicht dabei sein, da sie mit einer Schülerin ins Krankenhaus musste.

Einige Gruppen verliefen sich, wechselten die Gruppen, sahen  einen komischen Mann mit Hund und Herr Ziebolz fragte, ob wir weiter machen wollen. Wir sagen, dass wir das schaffen und haben es dann doch zu Ende bekommen. Am Abend haben wir aber dann noch mit der ganzen Klasse im Kreis darüber gesprochen, wie die Regeln waren und dass wir in den Gruppen bleiben sollten.

Am Donnerstag sind wir mit dem Bus zum Kupferbergwerk in Fischbach gefahren. Der Führer Christian H. zeite uns  Katzengold, Kalk und blaue Adern an den Decken. Die Mienenarbeiter, die dort gearbeitet haben sind meist mit 30 blind und taub gewesen. Weil in der Miene kein Licht war und wenn sie abends von der Arbeit wieder hoch kamen war es meist schon dunkel. Die waren auch sehr klein. Kleiner als wir alle!

Dann hatten wir eine Stadtführung durch Herrstein, wo uns ein Mann erklärte, was damals die Regeln waren. Wenn man sich gestritten hatte kam man an den Schandpfahl und wurde bespuckt. Oder Leute wurden zusammengefesselt und wurden erst wieder frei gemacht, wenn sie sich vertragen und entschuldigt hatten. In der Stadt gab es auch einen alten Kerker, wo die Luxuszelle ein Bett aus Heu war. Die Folterkammer war voller Geräte zum Foltern. Man musste sich mit dem Kopf auf eine Kerbung legen und der Henker hat mit einer Axt zugeschlagen. Wir hörten die Geschichte vom Schinderhannes.

Dann fuhren wir in ein Schieferbergwerk. Wir wussten schon fast mehr als die Frau darin. Einige sammelten Schieferplatten. Dann hat Frau Eichel mit beiden Klassen viele Spiele gemacht, damit wir müde wurden.;)  Im Bus haben wir mit Herrn Ziebolz, Herrn Herde und Frau Eichel Witze erzählt und gesungen.

Am Abend haben wir in der Jugendherberge wieder Spiele gespielt und haben dann schon mal die Taschen gepackt.

Am Freitag, nach dem Frühstück und dem Zimmeraufräumen ging es nach Hause. Im Bus haben wir sehr laut gesungen. Um 13 Uhr waren wir wieder in Köln, wo uns unsere Eltern in Empfang genommen haben. Es war eine schöne Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen und wir wissen jetzt auch, dass man sich an Anweisungen zu halten hat.

von Tim K, Klasse 6B

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

 

Fotos: J. Ziebolz / B. Eichel

 

 

 

 

 

Comments are closed.